Nachkriegszeit bis zur Gegenwart

Nach der Kapitulation am 8. Mai 1945 wurde auch in Bamberg eine traurige Bilanz gezogen. 276 Gebäude und 4 Brücken waren völlig zerstört, ca. 360 Gebäude und 5 Brücken schwer beschädigt und rund 3946 Gebäude waren leicht beschädigt. Von 16000 Wohnungen waren ca. 10% unbrauchbar und etwa 2400 beschädigt. 6800 Bamberger wurden obdachlos. Hinzu kamen… Weiterlesen Nachkriegszeit bis zur Gegenwart

Von der Machtergreifung zum Ende des II. Weltkriegs

Nachdem die NSDAP am 30. Januar 1933 die Macht im Reich an sich gebracht hatte über nahmen die Nazis auch in Bamberg das Ruder und hissten am 09. März 1933, gegen den Widerstand des Oberbürgermeisters Luitpold Weegmann, auf dem Balkon des Alten Rathauses, eine Hakenkreuzfahne sowie die schwarz-weiß-rote Fahne des „Stahlhelms“, einer rechtsradikalen Organisation, die… Weiterlesen Von der Machtergreifung zum Ende des II. Weltkriegs

Die Zeit der Weimarer Republik

Um den Sitz der Nationalversammlung hatte sich auch Bamberg beworben. Leider kam die Denkschrift, die Bambergs Vorzüge anpries, einen Tag zu spät bei Reichskanzler Ebert an, denn am 14. Januar 1919 war die Wahl schon auf Weimar gefallen. Der am 21. Februar 1919, von Anton Graf von Arco auf Valley, mit zwei Schüssen in Rücken… Weiterlesen Die Zeit der Weimarer Republik

Jahrhundertwende bis zum Ende des I. Weltkrieges

Zwischen 1840 und 1905 vervierfachte sich die Einwohnerzahl der Stadt von rund 12000 auf 45483 Einwohner was die Bautätigkeit befeuerte. Neben zahlreichen öffentlichen Bauten entstanden ganz neue Stadtviertel um neuen Wohnraum für die wachsende Bevölkerung zu schaffen. Um 1900 bemühten sich rund fünfundzwanzig Baufirmen, von denen Sieben mehr als fünfzig Bauarbeiter beschäftigten, um die rund… Weiterlesen Jahrhundertwende bis zum Ende des I. Weltkrieges

1883 – 1899 / Exportbier und Hopfen

1883 ließ sich der jüdische Hopfenhändler Carl Emanuel Dessauer in der Hainstraße 4 a ein klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus errichten. Heute beherbergt die Villa Dessauer ein Kunstmuseum. https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Dessauer 1884 Gründung der Bamberger Rudergesellschaft e.V.. https://www.rudern.de/news/2014/bamberger-rudergesellschaft-feiert-100-jahre-bootshaus-im-hain 1885 gründete der Hopfenhändler Simon Lessing die „Erste Bamberger Exportbierbrauerei Frankenbräu“. 1901 verlieh Prinz Rupprecht von Bayern der Frankenbräu den… Weiterlesen 1883 – 1899 / Exportbier und Hopfen

1862 – 1880 / Gründerjahre

1862 wurde die Koppenhofkaserne an der Nürnberger Straße errichtet. Am 1. Mai 1862 gründen die Vorstände der fränkischen Gesangsvereine den Fränkischen Sängerbund in Bamberg, folgerichtig fand das erste fränkische Sängerfest vom 26. - 29. Juli 1863 in der Domstadt statt. https://fsb-online.de/ Am 12. Oktober 1862 wurde der Zoologe Theodor Boveri in Bamberg geboren. Von ihm… Weiterlesen 1862 – 1880 / Gründerjahre

1841 – 1860 / 48er-Revolution

1841 wurde dem Englischen Institut neben dem Internat eine Höhere Mädchenschule angegliedert, diese besteht bis heute als Realschule und Gymnasium. 1842 übernahm Bonifaz Kaspar von Urban (1842 – 1856) das Erzbischofsamt. https://de.wikipedia.org/wiki/Bonifaz_Kaspar_von_Urban 1843 ließ der König Ludwig I. in allen Bezirken Bayerns Handelskammern einrichten. In Oberfranken fiel die Wahl auf Bamberg, da es immer noch… Weiterlesen 1841 – 1860 / 48er-Revolution

1823 – 1847

1823 wurde der ehemalige fürstbischöfliche Koppenhof an der Nürnberger Straße in der Nähe der Wunderburg, wo Pferdezucht betrieben worden war, zur Kavalleriekaserne umfunktioniert. Am 12.12.1823 gründeten Bamberger Bürger den Kunstverein Bamberg, der zu den ältesten und traditionsreichsten Kultureinrichtungen Deutschlands gehört. Der Kunstverein, die Harmonie, der Altenburgverein und nicht zuletzt das Theater waren Ausdruck des aufstrebenden… Weiterlesen 1823 – 1847

1811 – 1819 / Ohm in Bamberg

1811 lag die Einwohnerzahl bei 17095. 1811 wurde St. Anna, die Klosterkirche des 1805 aufgelösten Franziskanerklosters an der Schranne, abgebrochen. Der U-Förmige Konventsbau von 1716 blieb erhalten. Nun aber regte sich Widerstand gegen die Abrisswut der bayerischen Regierung und so konnten die Bamberger Bürge mit ihren Protesten den Abriss der Jakobskirche sowie der Sebastianikapelle verhindern.… Weiterlesen 1811 – 1819 / Ohm in Bamberg

1800 – 1810 / Das Ende des Fürstbistums

Der Weinbau wurde vom Anfang des 19. Jahrhunderts mehr und mehr durch den Hopfenanbau abgelöst. Zum einen sank nach der Säkularisation die Nachfrage nach Bamberger Wein, zum anderen konnte die Qualität nicht mit den immer günstiger werdenden Importweinen mithalten. Als dann im Winter 1829/30 die meisten Weinstöcke einer langen Frostperiode zum Opfer fielen war das… Weiterlesen 1800 – 1810 / Das Ende des Fürstbistums